Arduino Leonardo mit Problemen bei WebUSB

Ein Arduino Leonardo hat ein eingebautes USB-Interface welches es ermöglicht das Teil als Tastatur oder Maus im PC zu benutzen. Das ist ein recht cooles Feature und klappt auch ohne größere Probleme.

Eine weitere Möglichkeit ist WebUSB welches über Google-Chrome ermöglicht den Leonardo über eine Webseite im Browser zu steuern. Die WebUSB-Schnittstelle emuliert dabei die serielle Console.

Als ich das erste Mal ein Programm mit WebUSB testen wollte, kam ständig die Meldung im Browser „Es wurden keine kompatiblen Geräte gefunden“.

Ein Blick in den Gerätemanager zeigt den Arduino Leonardo als nicht korrekt installiertes Gerät. (Der serielle Port zur Steuerung über die Arduino-IDE ist weiterhin ok und installiert.)

Auf der Suche nach Treibern findet man immer wieder die Hinweise: „Man braucht keinen Treiber.“ „Die Treiber kommen in der Arduino-IDE mit.“ „Installiere den Treiber im Gerätemanager von Hand über das Arduino-Treiber-Verzeichnis.“

Was soll ich sagen: Alles „Quatsch“ in meinem Fall. Hat nicht funktioniert.

Einfache Lösung:

Treiber (WinUSB) von Zadig installieren: https://zadig.akeo.ie/

Dauert etwas, aber danach findet auch mein Windows 8 oder Windows 10-Rechner in Google-Chrome den Arduino Leonardo und die Steuerung des Leonardo klappt problemlos über WebUSB.

Hühnerrassen (persönliche Erfahrungen)

Unsere verschiedenen Hühnerrassen (Sussex, Brahma, Orpington) haben wir uns nach den Informationen die ich aus dem Internet habe ausgesucht. Hier schildere ich mal unsere persönlichen Erfahrungen, die teilweise schon anders sind als die Eigenschaften die beschrieben werden. Natürlich weiß jeder Hühnerbesitzer, dass jedes Huhn schon anders tickt als das Nächste. Es sind Individuen mit teils speziellem Charakter 🙂

Sussex:

Diese Hühner werden als sehr pflegeleicht beschrieben, die auch zutraulich werden können. Sie sollen viele Eier legen und ideal für den Anfänger sein.

–> All das kann ich bestätigen ! Unser ältestes Huhn ist mittlerweile 6 1/2 Jahre alt. Es legt zwar (fast) keine Eier mehr, aber das darf es in dem Alter. Die ersten zwei Jahre hatten wir mit 3 Sussex Hühnern im Schnitt 2 Eier pro Tag. Das finde ich schon sehr gut. Dieses Jahr im Frühling hat es sogar nochmal zusammengerechnet ca. 20 Eier von unserer alten Dame gegeben. Einziges Problem war eine Zeit lang mal, dass die Sussex-Hennen anfingen ihre Eier zu fressen. Da steckt dann ein Huhn das andere an… Bei anderen Haltern kämen sie dann in den Topf. Gute Erfahrung habe ich aber mit sog. Senfeiern gemacht. Dazu bläst man ein Ei aus, füllt es mit Senf und legt es wieder ins Nest. Der Eierfresser hat nach dem Versuche so ein Ei zu fressen zumindest eine Zeit lang keinen Appetit mehr darauf.

Brahma:

Die Brahma-Hühner werden als sehr zutraulich und friedfertig beschrieben, die auch noch verhältnismäßig viele Eier legen sollen.

–> Unsere Brahma-Henne war eine Zeit lang (ca. 2 Jahre) das ängstlichste Huhn was ich je gesehen habe. Ein Kontakt zu Menschen war gar nicht vorstellbar. Die Legeleistung ist sehr bescheiden, zudem legt es recht kleine längliche Eier (das findet man auch im Internet). Wo auch immer die Erfahrung her kommt, dass dies eine super zutrauliche Rasse wäre… Etwas zutraulicher wurde es erst, nachdem unser Hahn sie anfing zu bedrängen. Seit dem ist sie auch zu Menschen etwas zutraulicher.

Orpington:

Ich wollte diese Rasse unbedingt haben, da ich sie sehr schön finde und auch zutrauliche Hühner haben möchte mit guter Legeleistung. Den Hinweis, dass es gute Brüterinnen sein sollen hatte ich schon gelesen. Sie werden als sehr zutraulich beschrieben. Die Hähne sollen relativ leise und mit tiefer angenehmer Stimme selten krähen.

–> Diese Hühner haben wir mit einem Inkubator selbst aus Bruteiern „ausgebrütet“ und liebevoll von Hand aufgezogen. Im Ergebnis hatten wir 4 Hennen und ein Hahn aus 10 Eiern (1 Küken starb). Ein guter Schnitt wie ich finde.

Von den Hennen ist eine sehr zutraulich und freundlich. Eine Weitere war es auch, bis dass ich sie gegen Federlinge behandeln musste. Danach ist sie nicht mehr zutraulich 🙁 . Eine weitere rennt eher schneller davon und die vierte (1 Tag älter als ihre Schwestern) nimmt Reißaus sobald sie jemanden sieht. Alle 4 sind von einem Züchter mit einem Hahn, also Schwestern und von uns gleichzeitig aufgezogen worden. Hier sieht man das schon oben Beschriebene sehr schön. Jede Henne ist anders. Diese Rasse ist sehr mitteilungsfreudig. Während unsere anderen Hühner dezent im Hintergrund ab und zu gackern, haben diese hier öfter mal einen lautstarken „Redeflash“. Die Brahma-Henne hat sich davon anstecken lassen und es wird teils munter getratscht 😉 Was ich völlig unterschätzt hatte ist der enorme Bruttrieb der Orpingtons. Von den anderen Hennen war einmal in all den Jahren ein Sussex-Huhn brütig, aber sonst keins. Bei unseren Orpis waren im ersten Jahr alle 4 Hennen schon 2-3 mal brütig! Die sitzen dann im Nest (egal ob mit oder ohne Ei) und fauchen einen an. Nun sind die Hennen darauf aus 21 Tage auf dem Gelege zu sitzen und zu brüten. Das macht bei uns aber keinen Sinn, da aus 0 Eiern unter ihnen halt nichts schlüpfen wird. Man liest teilweise auch, dass wenn man sie einfach sitzen lässt sie unnötig Hungern und abmagern, ja sogar vor Schwäche sterben könnten. Eine gute und m.E. sehr sanfte Methode ist nun die brütige Henne eine Zeit lang zu vereinzeln. Wir haben dazu einen extra Käfig in der Voliere mit extra Futter und Trinken, aber ohne Nester. Nach zwei Tagen ohne Möglichkeit ein Nest zu erreichen gibt die Henne das Brüten in der Regel auf und kann wieder zu den anderen Tieren. Allerdings legt sie auch wochenlang trotzdem keine Eier mehr. So haben wir mit 4 Orpington-Hennen nur ca. 2 Eier in drei Tagen (wenn keine brütig ist). Fazit: Eher aufwändig zu haltende Rasse und wenige Eier. Wenn man Hühner züchten möchte sind die Hennen ideal!

Der Orpington- Hahn: Wenn man Eier ausbrütet muss man mit Hähnen rechnen, auch wenn man – wie wir – eigentlich keinen haben wollen. Für den Fall der Fälle muss man sich vorher (!) Gedanken machen, was man mit den Hähnen macht. Da der Orpington-Hahn ja als zutraulich und eher leise und sonor beschrieben wird, hatten wir die Hoffnung ihn behalten zu können. Anfangs war er auch das zutraulichste Tier überhaupt. Sehr neugierig und extrem freundlich! Kurz nach Erreichen des fortpflanzungsfähigen Alters wendete sich das Blatt. Er wartete nun immer vermeintlich freundlich, stürzte sich dann Krallen voran aber auf einen, sobald man ihm den Rücken zudrehte. Aus unserem lieben Hahn wurde ein aggressives Biest. (Das liest man übrigens auch öfter, dass dies gerade bei Handaufzucht öfter passiert, da das Tier den Menschen dann als Rivalen betrachtet und entsprechend reagiert.) Die Krähstimme ist vielleicht ein paar Herz tiefer als bei anderen Hähnen, aber unserer krähte gefühlt ständig, lange und sehr laut. Wir haben in der Nachbarschaft noch zwei weitere Hähne in Rufweite und da ließ er sich dann immer zusätzlich anstecken und wollte wohl unbedingt Letzter sein der kräht. Als Schalldämmung zog ich eine Zwischendecke ins Hühnerhaus ein welche ich mit Sand abdeckte. Das ist übrigens eine super Schalldämmung die ich nur empfehlen kann. Die Tipps mit Eierkartons usw. kann man m.E. vergessen. Die automatische Hühnerklappe schränkte ich noch über einen Timer ein, damit das Gekrähe nicht allzu früh los ging. Aber die Aggressivität ging auf Dauer gar nicht. Er hielt die Hennen nun immer von uns fern und griff uns bei fast jeder Fütterung an… Da Orpingtons recht seltene Hühner sind, hatten wir Glück und verkauften ihn in gute Hände mit schon wartenden anderen Orpington-Damen. Die weiteren Pflichten als Hahn erfüllte er immer sehr gut.

Synology DSM 6.2 auf DS210j

Wie immer: Ohne Gewähr für Irgendwas! Mit dieser Anleitung schrottet Ihr Euer System (!), habt kompletten Datenverlust (!) und könnt vermutlich deswegen nur kürzer Leben…

Meine alte Synology DS210J bekommt seit langem keine Updates mehr. Man kann sie aber mit etwas Aufwand trotzdem auf die neuste Version des DSM-Systems bringen.

Dazu muss zuerst eine ältere Version als die zuletzt verfügbare Version drauf mit der das hier nicht funktioniert. Das macht man am einfachsten mit einer komplett leeren Festplatte und dem Programm „Synology Assistant“ (der Web-Assistant funktioniert mit dem alten NAS nicht)

Man installiert dann z.B. die DSM-Version 4.2 (3202). (kann man alle auf der Synology-Webseite herunterladen)

Weiter geht es indem man SSH aktiviert und sich dann als „root“ per SSH einloggt.

Dann editiert man das File /etc.default/synoinfo.conf und macht aus der DS210j eine DS211j !!

Die DS211j unterscheidet sich wohl nicht sonderlich von der DS210j. Der größte Unterschied liegt vermutlich im RAM.

Nun kann man die DSM-Versionen der DS211j herunterladen und nach und nach von Hand installieren. Von der 4 auf die 5, auf die 5.2 auf die 6 und dann auf die 6.2. Ab der 5.2 ging bei mir auch wieder die Online-Updatefunktion.

Das System ist danach eine Zeit lang sehr stark ausgelastet und ich musste auch einige Pakete reparieren. Weiterhin gibt es für das Modell nicht alle Pakete. So. fehlt z.B. das „Talk“-Programm.

Ab diesem Zeitpunkt solltet Ihr Euch natürlich nicht mehr 100% auf das NAS verlassen, da Synology den Support dafür nicht erbringt und diese Version nicht freigegeben ist. Mein System ist aber nur ein Bastelsystem insofern kann *ich* mit ggfs. auftauchendem Datenverlust leben.

Quelle: https://www.synology-forum.de/threads/dsm-6-0-auf-ds210j-geht.97224/

Wenn das Update ohne neue Festplatte gemacht werden soll und ein Downgrade eingespielt werden muss: /etc.default/VERSION editieren:

Downgrade-Quelle: https://www.synology-forum.de/threads/downgrade-von-dsm-version-beta-6-5-2-so-einfach-ist-das.71423/

Das Paragraph-Zeichen im UTF und ISO WIrrwar unter Perl

Mit einem Einzeiler kann man z.B. mit Perl und einem simplen regulären Ausruck Zeichen und Zeichenketten ersetzen. Jetzt habe ich recht lange gebraucht um mir das wieder nach langer Zeit vor Augen zu führen.

Ich dachte ein Paragraph-Zeichen § ist in einem simplen Bash-Skript schnell ersetzt mit:

perl -p -i -e 's/§/§/g' $1

Ist es aber nicht. Das Teil macht nix. Auch ein Maskieren mit \§ macht in meinem Fall nichts.

–> Mit ‚od‘ oder einem anderen Tool geschaut wie das Zeichenencoding ist: 247 (octal) = 167 (dezimal) = A7 (hexadezimal)

Was „fast“ ging ist:

perl -p -i -e 's/\xA7/§/g' $1

Nun sagt mit ‚xmllint‘ aber:

parser error : Input is not proper UTF-8, indicate encoding !

Bytes: 0xC2 0x26 0x23 0x31

Nochmal schauen: Da ist ein seltsames Zeichen hinzugekommen. Vermutlich liegt es daran, dass ich Perl nicht sauber mitgebe wie es sich mit entsprechendem Encoding verhalten soll.

In diesem Fall pragmatisch gelöst mit zusätzlichem:

perl -p -i -e 's/\xC2//g' $1

AMD Radeon RX / Lila Bild

Nach der erfolgreichen Treiberinstallation unter Windows 8.1 mit dem Windows 7 Treiber (Ja, das geht obwohl laut AMD Windows 8.x nicht unterstützt wird), hat der Bildschirm einen Lila- oder Gelbstich.

Anfangs vermutete ich, dass es doch ein Problem unter Windows 8.1 ist, allerdings tritt der Fehler auch unter Windows 10 auf.

Ich habe den Monitor am HDMI-Anschluss hängen.

Der Treiber ist „Win7-64Bit-Radeon-Software-Adrenalin-2019-Edition-19.11.3-Nov18“

Lösung:

Radeon-Einstellungen öffnen –> Anzeige –> Pixelformat auf RGB stellen

Bei mir stand es auf YCbCr


English:

Pink, yellow, purple screen after the installation of AMD Radeon Driver (e.g. RX590, RX 580, RX570)

Solution:

Open the AMD-Radeon-Options and choose the RGB pixelformat at the Display/Screen options

Ruckeln Logitech Maus und Tastatur

Nach dem Rechnerwechsel oder dem Umstecken des Dongles ruckelt die Logitech Funkmaus und die Funktastatur reagiert nicht immer?

Schaut mal, ob in der Nähe des Dongles (Funkempfängers) ein USB 3.0 Port (blau) ist.

Falls ja, steckt den Dongle soweit es geht weg vom USB 3.0 Port ggfs. an einen USB 2.0-Port mit USB-Verlängerungskabel. Der USB 3.0 Port erzeugt oft Störungen die die Funkübertragung unzuverlässig machen.

Windows 10 / Upgrade 1903 / Passthrough / Citrix

Problem: Nach einem Upgrade auf 1903 funktioniert die Passthrough-Authentifizierung des Citrix-Clients nicht mehr.

In den Serveroptionen kann man diese Art der Authentifizierung nicht mehr auswählen.

Lösung (bei mir):

Es fehlen Registry Keys für den „pnsson“-Dienst.

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\NetworkProvider\HwOrder]
„ProviderOrder“=“LanmanWorkstation,WebClient,RDPNP,PnSson“
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\NetworkProvider\Order]
„ProviderOrder“=“LanmanWorkstation,WebClient,RDPNP,PnSson“
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Citrix\ICA Client]
„SSPIEnabled“=dword:00000001
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Services\PnSson\NetworkProvider]
„Name“=“Citrix Single Sign On“
„Class“=dword:00000002
„ProviderPath“=“C:\Program Files (x86)\Citrix\ICA Client\x64\pnsson.dll“
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Services\PnSson\Enum]
„0“=“Root\LEGACY_PNSSON\0000″
„Count“=dword:00000001
„NextInstance“=dword:00000001

Roland Stika SX Plotter mit Windows 8.1

Die alten Roland Stika SX-Plotter (z.B. SX-8, SX-12, SX-18) haben nur einen alten Centronics-Anschluss und Treiber-Unterstützung für alte 32bit-Systeme bis Windows Vista.

Erfolgreich angeschlossen habe ich den Plotter nun trotzdem an mein Windows 8.1-System mit einem einfachen Centronics-USB-Adapter und dem aktuellen Treiber „RWD-122_Roland_STIKA_Driver_Windows8_x64_V130“ für die aktuellen Roland SV-Geräte. In meinem Fall für den SV-12 da ich den SX-12 besitze.

Ich musste den Anschluss „USB002“ bei der Installation des Treibers wählen.

Der Plotter macht bis dato keine Probleme und läuft nun also auch auf einem recht aktuellen 64bit-Windows-System

Das bei dem alten Plotter beiliegende Dr.Stika-Programm läuft auch auf Windows 8.1

UPDATE: Treiber und Software unter http://download.rolanddg.jp/en/cutting.html

Windows 8.1. clonen ohne Zusatzsoftware

Image erstellen:

  1. externe HD anschließen
  2. Systemsteuerung –> System und Sicherheit –> Dateiversionsverlauf –> Systemabbildsicherung (unten links)  aufrufen
  3. Image auf externe HD schreiben

Bootmedium erstellen:

  1. USB-Stick einstecken (ACHTUNG: Wird im Verlauf komplett gelöscht !!!)
  2. Das Programm „RecoveryDrive“ aufrufen
  3. USB-Stick auswählen und Bootmedium erstellen lassen

Image aufspielen (externe HD muss natürlich eingesteckt sein):

  1. Vom USB-Stick booten (BIOS-Optionen beachten)
  2. Wählen „Problembehandlung“ –> „Erweiterte Optionen“ –> „Systemimagewiederherstellung“
  3. Weitere Dialoge lesen und entsprechend auswählen
  4. Daten werden auf neue Festplatte kopiert
  5. Neustart, Fertig

Wenn das Image auf einen komplett anderen Rechner aufgespielt werden soll, kann es hier natürlich noch Probleme mit Treibern usw. geben.

Sollte der Clon-Rechner gleichzeitig mit dem Quell-Rechner laufen muss über den Einsatz von „sysprep“ nachgedacht werden. Einfach mal googeln.